Springblende in der Fotografie

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Die Springblende ist ein Mechanismus an einer Spiegelreflexkamera sowie deren zugehörigen Objektiven, der erst beim Auslösevorgang die Blende des Objektivs auf eine (meistens am Objektiv einzustellende) vorgewählte Blende schließt.

Der Vorteil einer Springblende (auch als "Automatikblende" bezeichnet) gegenüber einer herkömmlichen, voll manuellen Blende ist ein helleres Sucherbild bei der Bildvorbereitung, da die Blende bei allen Einstellvorgängen voll geöffnet ist und somit ein Maximum an Licht durchlässt. Durch die geringere Schärfentiefe des aufgeblendeten Objektivs ist eine genauere Fokussierung möglich. Schnittbild-Entfernungsmesser arbeiten darüber hinaus nur bei Blenden größer ~ 5,6, so dass weiter abgeblendete Objektive die Benutzung dieser EInstellhilfe stark erschweren.

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Ein mechanischer oder elektronischer Blendensimulator erlaubt bei einigen Objektiv-Baureihen auch die TTL-Belichtungsmessung bei offener Blende.

Besonderheit eines Objektivs mit Springblende

Eine Besonderheit der Springblende ist, dass die Beurteilung der Schärfentiefe nur möglich ist, wenn die Blende durch Drücken einer Abblendtaste oder eines Abblendschiebers geschlossen wird und die Blende damit die vorgewählte Einstellung bringt. Eine Reihe modernerer (Autofokus)-Spiegelreflexkameras verzichten leider auf dieses wichtige Bedienungselement, so dass Objektive, die keine andere Möglichkeit, die Blende zu schließen anbieten, nur mit Schwierigkeiten verwendet werden können.

Objektive mit Springblende lassen sich auch mit Makro-Zubehör wie Balgengerät und Zwischenringen verwenden, wenn alle verwendeten Komponenten dafür eingerichtet sind. Hierauf muss bei vielen Kamerasystemen beson