Webdesign Buch: "Interface Culture" von Steven Johnson

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Interface Culture Buch Steven Johnson"Interface Culture. Wie neue Technologien Kreativität und Kommunikation verändern"
von Steven Johnson

Beschreibung
Computer und Kultur sind zwei Begriffe, die sich nicht mehr unvereinbar gegenüberstehen. Wie der gemeinsame Weg bereits heute aussieht und wie er vielleicht einmal verlaufen könnte, das beschreibt der Autor auf kompetente und spannende Weise.

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Klappentext
Steven Johnson etabliert mit der Interface Culture einen neuen Kulturbegriff: Technologie und Kultur sind nicht mehr kontrovers, sondern kompatibel. Die technologischen Fortschritte des digitalen Zeitalters werden in die Kontinuität der großen Erfindungen früherer Jahrhunderte gestellt. Umwälzende gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche wurden schon immer von ebenso umwälzenden technischen Erfindungen, jedoch immer auch von Irrtümern begleitet.

Das Schneckentempo von Kultur, Geschichte und Lebensalltag gilt heute schon nicht mehr und morgen nichts mehr. Allein Geschwindigkeit zählt. Zur Kultur des 21. Jahrhunderts gehören entweder das Global Village, Athen, Rom, New York, Joyce, Kafka, Picasso, Warhol, Bücher, Schreibmaschinen, Flugzeuge, Telefone... oder es wird gar keine von Menschen geformte Kultur mehr geben.

Ein Buch, das Computerzweifler überzeugt und die Euphorie der Computerfanatiker dämpft. Ein Buch, das einen dritten Weg zu einem ungeahnten Kulturverständnis und zu bisher nicht gekannten Kulturtechniken weist. Einer der führenden Köpfe und kompetentesten Kritiker des Global Village legt den bislang überzeugendsten Entwurf einer neuen digitalen Kultur für das 21. Jahrhundert vor.

Inhalt "Interface Culture" von Steven Johnson
  1. Vorwort: Elektrische Geschwindigkeit
  2. Bitmapping: Die Visualisierung digitaler Muster
  3. Desktop: Die visuelle Metapher der Benutzeroberfläche
  4. Windows: Fenster zum Informationsraum
  5. Links: Verweise und Verknüpfungen
  6. Text: Verarbeitung und Gebrauch von Worten
  7. Agents: Spione und Assistenten
  8. Ausblick: Eine Vorstellung von der Unendlichkeit
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Rezensionen
Es ist beeindruckend wie gut Steven Johnson über die Entwicklungen im Interface Design informiert ist. Und er ist auch ein Kenner von Umberto Eco, den er gerne zitiert und für seine Ausflüge in die Welt der Benutzeroberflächen zur Hand nimmt. Es ist ein inspirierendes Buch, das einen dazu verdammt zu erkennen, daß sich seit den sechziger Jahren nichts mehr im Interfacebereich getan hat. Johnson betreibt selber ein Internagazin (www.feedmag.com), wo er seine Theorien versucht in die Tat umzusetzen. Spannend und absolut lesenswert. Das Hardcover macht den lockeren Inhalt ein wenig zu bedeutungsvoll.

Bernhard Dotzler schildert das Buch als einen Essay über das Zeitalter des PCs, der seine eigentliche Maschinerie hinter einer Benutzeroberfläche, dem "Interface", verstecke. An sein Vorbild, den Medientheoretiker Marshall McLuhan, reiche Johnson zwar nicht heran, aber sein Buch lasse doch die Macht dieser grafischen Verräumlichungen der Datenflüsse hervortreten. Der Neuigkeitswert des Buchs sei gering, aber als "Essay über die Ansprüche, die ein Konsument der laufenden Softwareproduktion an diese Software vernünftigerweise stellen kann", sei es hilfreich.

Buchinformation
Titel: "Interface Culture. Wie neue Technologien Kreativität und Kommunikation verändern."
Autor: Steven Johnson
Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
Erschien: 1999
Verlag: Klett-Cotta
ISBN-10: 3608919805
ISBN-13: 978-3608919806

Autor
Steven Johnson hat an der Brown University Semiotik (u.a. bei Umberto Eco) und an der Columbia University englische Literatur studiert. Er ist Autor mehrerer Bücher, Mitbegründer und Herausgeber des Online-Kulturmagazins "Feed". Zur Zeit arbeitet er für das Magazin "Discover", "Wired", "Slate" und das "New York Times Magazine". Er lebt in New York. mehr über Steven Johnson lesen »

Kommentare
Der Entwurf des neuen Kulturmodells Interface Culture von Steven Johnson: modernes Menschenbild, Technologie der Zukunft und heutige Herausforderungen. Ein Beitrag zur Debatte zwischen Technikfreaks und Technik- zweiflern. Eine kritische Darstellung moderner Computertechnik, mit einem Ausblick auf das 21. Jahrhundert. Nach Steven Johnson haben wir nur eine Alternative: interface Culture or No Culture.

Steven Johnson wurde von Newsweek, New York Magazine und Websight zu einer der 50 einflußreichsten Personen im Cyberspace gewählt.

"Einer der intellektuellen Überflieger des WEB." Washington Post

"Pflichtlektüre für alle WEB-Süchtigen." USA Today