James Abbe - Fotograf

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James Abbe (Geboren am 17. Juli 1883 in Maine, USA; gestorben am 1. November 1973 in San Francisco.) war ein US-amerikanischer Fotojournalist. Berühmt wurde er dadurch, dass er in den Dreisigern Jahren praktisch alle zeitgnössischen Diktatoren – Hitler, Stalin, Franco und Mussolini – nahezu exklusiv porträtierte.

"Diktatoren zu fotografieren macht Spaß", sagte der Fotograf James Abbe auf ein nicht unumstrittenen Art und Weise. Der Amerikaner erhielt durch einen Trick die Erlaubnis den sowjetischen Diktator Joseph Stalin im Jahre 1932 zu porträtieren, was bei der politischen Lage in jenen Jahren kein leichtes Unterfangen war. Doch Stalin sollte nicht der einzig gefürchtete Staatsmann sein, den der flinke Fotograf knipste.

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Auch Hitler, Mussolini und Franco posierten für Abbe, der in den 20er und 30er Jahren keine unbekannte Größe war. Bevor Abbe aber Diktatoren fotografierte und den harten Alltag der europäischen Völker mit der Kamera dokumentierte, hatte er sich einen Namen mit Aufnahmen von Film- und Society-Stars gemacht.

Neben den politischen Porträts sind daher auch die eindrucksvollen Bilder von Stars wie Charlie Chaplin, Mae West, Josephine Baker und dem Schriftsteller Thomas Mann bis zum 9. Januar im Museum Ludwig in Köln zu sehen.