Paul Almásy

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Paul Almásy (geboren 29. Mai 1906 in Budapest; gestorben 23. September 2003) war ein Reportage-Fotograf ungarischer Herkunft, der hauptsächlich in Paris lebte und in einer über 50-jährigen Karriere weltweit als Fotojournalist tätig war.

Die Sujets von Paul Almásy waren die Menschen aller Schichten: „Menschen wie du und ich“, aber auch ethnische und soziale Randgruppen, Leute aus Ober- und Unterschicht. Ob in ernstem oder trostlosem, dokumentatorischen, heiterem oder auch witzigen Zusammenhang aufgenommen, behalten die Menschen auf seinen Bildern immer ihre Würde. In seinem Band „Paris“ spürt man einen liebenswerten Ansatz, das Leben auf der Straße oder auch die Welt der Künstler darzustellen; sein Stil erinnert manchmal an André Kertész und ähnelt in seinen witzigen und verschmitzten Beobachtungen am Rande der Weltgeschichte den Bildern von Robert Doisneau.

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Almásy verkehrte auch in der noblen Gesellschaft und in der Boheme und dokumentierte ihre Feste und Rituale. Persönlich bekannt u.a. mit Otto von Habsburg und Baron Rothschild, machte er über die Jahrzehnte Interviews und Reportagen mit bedeutenden Personen der damaligen Zeitgeschichte wie Begin, Chruschtschow, Eisenhower, Charles de Gaulle, Mussolini, Pandit Nehru und dem Schah von Persien, Rezah Pahlevi. Von vielen weiteren Persönlichkleiten des öffentlichen Lebens hat Almásy bemerkenswerte Portraits aufgenommen, die ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind - exemplarisch seien hier Künstler verschiedener Provenienz genannt: Alberto Giacometti, André Breton, Colette, Jean Cocteau, Jacques Prévert, Man Ray, Romy Schneider und Alain Delon sowie Yves Saint Laurent.