Christian von Alvensleben

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MChristian von Alvensleben (geboren 1941 in München) ist ein deutscher Fotograf.

Seine ersten Photos macht Christian von Alvensleben als Elfjähriger mit einer Kodak-Box-Kamera aus einem US-Care-Paket, Fotos für die Schülerzeitung folgen. Als 18-jähriger Schüler fährt er in den Sommerferien nach Frankreich, um für das Abitur die Sprache zu verbessern. In Montjustin trifft er auf den jungen deutschen Schriftsteller Hubert Fichte. Die Fotos, die an einem Tag entstehen, wurden 2005 in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt und befinden sich jetzt in der Hubert-Fichte-Stiftung.

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Aufenthalt ab 1962 in Mosambik/Afrika bei seinem Onkel Werner von Alvensleben (‚Baron in Africa’), er fotografiert Großwild und die entsprechenden Jäger. Die Arbeit (Die Spur des Leoparden / Kaliber .378) wird 1993 auf der Photokina ausgestellt. Ab 1964 Besuch des Polytechnikum in London/England. Bei dem Fotografen Karl-Heinz von Ludwig/Ali Khan in München folgt eine Assistenzzeit, ab 1968 ist er selbstständiger Photograph mit eigenem Studio in Hamburg-St. Georg. Zu seinen ersten großen Arbeiten gehören 1969 die Bilder für die Printwerbung der SPD zur Bundestagswahl. Das bekannteste Motiv aus der Kampagne ist das Portrait „Marianne ist sitzengeblieben“ eines weinenden Mädchens, das die bessere Schulpolitik der SPD illustrieren sollte. Weltberühmt wird 1972 sein Bild „Der Sonnenschein“ einer nackten Vollschlanken mit Sonnenschirm am Strand für die Werbung des Filmherstellers Fuji. Zu der Zeit widmet die New York Times dem Foto eine Seite, heute ist das Motiv eines der „Bilder im Kopf“ (Deutsches Presse-Museum, Deutsches Zeitungsmuseum).

Es folgen Produktionen für Editorial und Werbung weltweit in den Bereichen Architektur, Interior, Mode, Beauty, Food, People, Stills und Transportation.

Als Autorenfotograf ist Christian von Alvensleben ein sehr häufig gefragter Interpret für Industrie-Produkte oder für andere Darstellungen, bei deren Motiv-Auswahl ihm völlig freie Hand gegeben wird. Außerdem portraitiert er Industrie-Manager, Schauspieler, Sportler, Musiker, Politiker, Fashion-Designer und TV-Stars.

Neben zahlreichen Foto-Illustrationen der Bücher für Köche und Genussmenschen wie Alfons Schuhbeck, Alfred Biolek, Christiane Herzog, Bruno Bruni und „Food in Vogue“ / Condé Nast entsteht 1992 das mit vielen namhaften Preisen ausgezeichnete Werk -Das Apokalyptische Menu-.

Viele seiner Arbeiten, die fast immer ihrer Zeit voraus sind, erscheinen u. a. in den Magazinen Architektur & Wohnen, Dance Magazin N.Y., Der Feinschmecker, FAZ, GEO, MAX, Merian, Der Spiegel, Stern, Vanity Fair, Vogue Braut, Vogue Casa, Vogue Deutsch, Vogue Pelle, Die Zeit. Seine Arbeit umfasst auch TV-Spots, allerdings sieht Christian von Alvensleben sich doch eher als Fotograf.

Seine Kompetenz wird häufig in Jurys geschätzt. Die Angebote, einen Lehrauftrag zu übernehmen, hat er immer abgelehnt, da ihm dann die Zeit für das Fotografieren fehlen würde.