Fotograf Eugène Atget

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Eugène Atget war ein bedeutender französischer Fotograf (geboren am 12.02.1857 in Libourne; gestorben am  4.08. 1927 in Paris). Zuerst begann Atget seine Karriere mit relativ mäßigem Erfolg als Schauspieler, während er von Anfang an bereits mehr als Hobby fotografiert hatte. Sein Thema war Paris, die Stadt in der er wohnte und die er liebte. Bekannt sind seine Fotoserien „Paris pittoresques“ und „Le vieux Paris“. Er machte schon bald die Fotografie zu seinem Beruf.

Seine Fotoaufnahmen waren nicht nur bei Touristen und Sammlern beliebt, sondern auch bei Malern und Bühnenbildnern, denen seine Fotos als Vorlage dienten. Auch Museen und Bibliotheken zählten zu seinen Kunden. Doch auf einen wirklichen künstlerischen und finanziellen anhaltenden Durchbruch wartete Eugène Atget vergeblich.

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Er arbeitete mit einer 18×24 cm Kamera, was bereits zu seiner Zeit als eine veraltete Ausstattung galt. Laut einer historisch falschen Anekdote weigerte Atget sich beharrlich auf eine, ihm von seinem Freund Man Ray angebotene, Rolleiflex umzusteigen, da diese ihm „viel zu schnell“ sei.

1920 verkaufte Atget einen großen Teil seiner Sammlung an die École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. Dieser Verkauf war zwar kein geschäftlicher Erfolg, rettete aber seine Sammlung, die bereits deutliche Lagerschäden aufwies.