DPI - dots per inch

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dpi steht für dots per Inch (Punkte pro Zoll) und ist ein Maß für Auflösung. Bilddateien und die Geräte, mit denen sie erstellt, verarbeitet oder wiedergegeben werden, haben im Allgemeinen sowohl eine absolute Auflösung als auch eine relative Auflösung.

Absolute Auflösung
Anzahl der Bildpunkte (Pixel, Dot) in einer Richtung oder insgesamt (Megapixel bei Digitalkameras). Die absolute Auflösung bestimmt die Datenmenge und damit die mögliche Wiedergabequalität einer Bilddatei. Siehe auch Bildauflösung.

Relative Auflösung
Die relative Auflösung ist die Anzahl der Bildbasiselemente pro Längeneinheit (dpi = dots per inch, ppi = pixel per inch, lpi = lines per inch); sie wird auch genauer Punkt-, Pixel- bzw. Zeilendichte genannt. Das Inch ist hierbei das internationale Zoll von 25,4 mm.

Bei Ein- und Ausgabegeräten (z. B. Scanner, Drucker, Bildschirme, Belichter usw.) gibt die relative Auflösung die Dichte der Bildpunkte an. Bei Bilddateien gibt die relative Auflösung an, mit welcher Dichte die Bildpunkte auf einem Ausgabegerät wiedergegeben werden sollen.

Statt der Dichte lässt sich auch die Größe eines einzelnen Bildpunktes bzw. die Dicke einer Linie oder Zeile angeben. Diese Methode kommt wegen der Verwendung metrischer Einheiten nicht nur dem nicht-amerikanischen Laien entgegen.

Anwendung dpi
82-cm-Fernsehbildschirm (1366 x 768 Bildpunkte) 50
PC Monitor 72
Poster DIN A0 50
Poster DIN A1 75
Zeitschriften 300
Laborabzüge (Fotos) 300
Thermosublimationsdrucker 300 bis 400
Laserdrucker 300 bis 1200 (effektiv)
Tintenstrahldrucker 300 bis 1200 (effektiv)
Flachbettscanner 600 bis 1200 (effektiv)
hochauflösende 35-Millimeter-Filme bis 3000
hochwertige Filmscanner bis 3600 (effektiv)
optische Computermäuse 400 bis 2000