Herbert Bayer - Grafikdesigner, Typograf, Ausstellungsarchitekt, Maler, Fotograf und Lehrer (1900 - 1985)

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Nicht nur ein Grafikdesigner, Typograf, Ausstellungsarchitekt, Maler, Fotograf und Lehrer war Herbert Bayer. Er stach insbesondere durch Werbung, die seiner Zeit weit voraus war. Heutzutage muss man fast sagen, wenn man zum Beispiel seinen Design Entwurf für einen Kiosk für den Zeitungsverkauf ansieht, dass es er auch ein außerordentliches Gespür fürs Marketing hatte. Und die für die meisten Kreativen seiner Zeit selbstverständlich mit sich mit der Frage beschäftigte, wie man das Verkaufen durch die Gestaltung fördern kann.

von 1921 - Lehre in einem Kunstgewerbeatelier und Tätigkeit bei dem Architekten und Entwerfer Mangold in Darmstadt.

Am Bauhaus von 1921-1928: Vorkur bei Itten, Besuch des Unterrichts bei Klee. Lernt 1922/23 und 1924/25 in der Werkstatt für Wandmalerei.

Als Bauhausmeister übernimmt er 1925 die Leitung der neuen Abteilung "Druck und Reklame". Gestaltung auch der schuleigenen Drucksachen.

1928-1938 in Berlin als selbständiger Werbegrafiker tätig. Daneben Ausstellungsgestaltungen, Fotografien und Malerei.

1938 Übersiedlung nach New York. Dort noch im gleichen Jahr Gestaltung der Ausstellung "Bauhaus 1919-1928". Seit 1946 in Aspen/Colorado ansässig, künstlerischer Berater verschiedener Firmen und Institutionen. 1968 Gestaltung der Ausstellung "50 Jahre Bauhaus" in Stuttgart.

Vielseitigster und innovativster Gestalter von Werbung und Ausstellung am Bauhaus, erweitert Bayer in den USA seine Arbeit zur "Umweltgestaltung".

Nach einer Lehre in einem Kunstgewerbeatelier und Tätigkeit bei dem Architekten Mangold in Darmstadt studierte Bayer 1921 - 1925 am staatlichen Bauhaus in Weimar. Danach übernahm er als Bauhausmeister die Leitung der neugeschaffenen Werkstatt für Typographie und Werbegestaltung am Bauhaus in Dessau. Außerdem gestaltete er die schuleigenen Drucksachen.

1928 verließ er das Bauhaus, zog nach Berlin und war dort als selbständiger Werbegrafiker tätig. Er widmete sich daneben auch der Gestaltung von Ausstellungen, der Fotografie und der Malerei.

1938 emigrierte Bayer in die USA. Zusammen mit Ise und Walter Gropius gestaltete Bayer im selben Jahr die Ausstellung "Bauhaus 1919-28" im Museum of Modern Art in New York. 1946 ließ er sich in Aspen/Colorado nieder und begann seine Tätigkeit als Architekt, Gestalter von Großplastiken und von Landschaften. Außerdem arbeitete er als künstlerischer Berater verschiedener Firmen und Institutionen. Unter anderem war er für folgende Unternehmen tätig: 1946-65 bei der Container Corporation of America (CCA) und 1966-1985 bei der Atlantic Richfield Company (ARCO) in Los Angeles. Im Jahr 1964 war Herbert Bayer Teilnehmer der documenta III in Kassel.

1968 war Herbert Bayer für die Gestaltung der Ausstellung "50 Jahre Bauhaus" in Stuttgart verantwortlich.

1975 wurde Herbert Bayer in die "Hall of Fame" des Art Directors Club aufgenommen.

Schriftdesign
Während seiner Lehrtätigkeit als Leiter der Reklamewerkstatt am Bauhaus entwickelte Bayer ein "unicase"-Alphabet. Er reduzierte die Majuskeln (Großbuchstaben) und die Minuskeln (Kleinbuchstaben) auf nur ein Alphabet. Diese Schrift nannte Bayer "Universal".