Hans Leistikow

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Hans Leistikow (geboren Mai 1892 in Elbing. Gestorben 22. März 1962 in Frankfurt am Main) war ein berühmter Graphiker. Er gehörte seit 1925 zur Gruppe von Ernst May.

Er war ein Student der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau. Während seines Aufenthaltes in Breslau arbeitete er oft mit den berühmten Architekten im Gebiet der Gestaltung von Innenräumen und Farbgebung der Gebäude. Er projektierte die Glasfenster für die von Max Berg entworfene Kapelle auf dem Oswitzer Friedhof in Breslau. Er gestaltete mit Adolf Rading zusammen die Innenausstattung der von Rading 1925 zum ersten Mal umgebauten Mohrenapotheke auf Blücher Platz (Salzring) in Breslau. Ihre Mitwirkung folgte zwei Jahre später beim Entwerfen des Kriebel Hauses. Die Werke von Leistikow zeigten plastische Vielfalt und Inspirationen der abstrakten Malerei.

Sein berühmtestes Werk ist der Frankfurter Adler, ein viel beachteter, aber zugleich äußerst umstrittener Entwurf eines neuen Frankfurter Stadtwappens. Leistikow war Mitbegründer der »Kasseler Schule« und Leiter der Graphikklasse der Kunstakademie in Kassel.