Buckminster Fuller - Erfinder, Designer und Ingenieur

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Der kontroverseste und seiner Zeit unglaublich weit voraus denkender Mann des letzten Jahrhunderts war zweifelsohne Buckminster Fuller (1895-1983). Wie kann man diesen fantastischen Erfinder am besten beschreiben? Designer, Ingenieur, Philosoph oder Dichter? Kaum ein anderer hat soviele Konzepte, Ideen und Anleitung für seine Nachwelt hinterlassen und galt als der eigentliche Gründer der modernen Architektur.

Durch den Dienst in der Marine hatte er einen harten Profil als ein Pragmatiker gewonnen und haftete nicht an die diktierten Technologien des 20. Jahrhunderts, sondern etnwickelte eigene, unabhängige Ideen und so wurde durch die Entwürfe eines Hauses und eine Autos, die niemals gebaut wurden, berühmt.


Weltweit erfolgreich wurde er nicht zuletzt durch ein Patent für eine leichtgewichtige Kuppel, aus dem in 30 Jahren 300.000 Gebäude entstanden sind.
Fuller´s Dymaxion Auto neben einem Ford Modell, das zur gleichen Zeit auf dem Markt war Fuller´s Dymaxion Auto neben einem Ford Modell, das zur gleichen Zeit auf dem Markt war.

Buckminster Fuller starb überschüttet mit Auszeichnungen aus der Architekturwelt. In diesem Beruf war er zunächst verkannt worden, erst später erkannte man die unendlichen Möglichkeiten, die sein Konzept von der "Designwissenschaft" für die Zukunft bieten konnte. Heutzutage ist die Wirklichkeit seiner Hinterlassenschaft größer als das Leben und ist überall zu sehen. Das ist wichtig mit Blick auf den ständig zunehmenden Gebrauch vorgefertigter Teile bei der Konstruktion, den Bankrott der traditionell auf dem Handwerk basierenden Hausbauindustrie und dem Triumphzug des Fertighauses, das inzwischen fast die Hälfte des Marktes in Japan beherrscht.

Wie wir jetzt sehen können, ist es diese Vision einer Megastruktur als eine riesige, durchsichtige Kuppel und nicht ein Zikkurat aus Beton, die die Aussicht auf große Städte eröffnet hat, in denen das Design einzelner Gebäude die Freiheit der Innenausstattung annnehmen wird. Nach und nach bewegen sich alle Städte auf der Welt langsam auf diese Art der integrierten, klimatisierten Hülle zu. Das wird notwendig, wenn die Städte eine hohe Energieausnutzung erreichen und die eigenen toxischen Emissionen in den zukünftigen Zeiten hohen Energieverbrauchs verarbeitet werden sollen.