Ergonomie

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Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit, Werk) und nomos (Gesetz, Regel) zusammen. Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Zentral ist dabei die Verbesserung der Mensch-Maschine-Schnittstelle zwischen Benutzer (= Mensch) und Objekt (= Maschine) in einem Mensch-Maschine-System.

Das Wort "Ergonomie" wurde erstmals 1857 von Wojciech Jastrzębowski benutzt. Die Ergonomie wurde u. a. von Heinz Schmidtke (München) und Walter Rohmert (Darmstadt) in der heutigen Form in Deutschland etabliert.

Ein Ziel der Ergonomie ist es, handhabbare und komfortabel zu benutzende Produkte herzustellen. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, bei der es darauf ankommt, Personal vor körperlichen Schäden auch bei langfristiger Ausübung ihrer Tätigkeit zu schützen.

Die Ergonomie wird immer dort relevant, wo der Mensch mit Maschinen aufgrund seiner Arbeit oder anderweitiger Tätigkeiten in Berührung kommt. Jedoch ist unter Maschine jedwede technische und nicht natürliche Einrichtung zu verstehen. Beispiele für das Benutzen oder Bedienen von Maschinen ist das Führen von Fahrzeugen jeder Art, das Benutzen von Computer, Telefonen, Stühle oder Möbel.

In den letzten Jahren verstärkt Bestrebungen, Untersuchungen für Fahrerassistenzsysteme und Navigationssysteme im Kraftfahrzeug in Bezug auf Bedienbarkeit und Fahrerverhalten und Fahrauswirkung durchzuführen.