Webdesign Buch: Systemisches Design

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Klappentext
Das Multimediale ist es nicht allein, wodurch sich die neuen Medien auszeichnen. Intelligente Oberlfächen machen komplexe Informationsstrukturen sichtbar, ermöglichen ein vernetztes Denken und erlauben differenziertere Manipulationen, wie dies vorher nur schwer vorstellbar war.

Damit ein solches Interface mit unserem Gehirn reibungslos interagieren kann, müssen sich Konzeptioner und Designer verstärkt damit befassen, wie wir WAHRNEHMEN, DENKEN, HANDELN – das Thema der drei zentralen, lehrbuchartigen Kapitel.

Dabei ist eine anschauliche Darstellung wichtig, worauf das INTRO aufmerksam macht. Aus den besonderen Herausforderungen und technologischen Möglichkeiten ergeben sich neue Herangehensweisen und Gestaltungsprinzipien, die im FAZIT zusammengefasst werden.

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Es zeigt sich, dass Design nicht mehr nur aus originären Entwürfen entsteht, sondern dass ein visuelles System aufgebaut werden muss. Mit seinen definierten Elementen und Regeln können Informationen transparent und handhabbar gemacht werden.

Über das Produkt
Ein anschaulicher und analytischer Bericht zum State of the Art des Interfacedesigns, vom Autor des Standardwerks Crashkurs Typo und Layout. Statt den Nutzer auf bestimmte Navigationspfade festzulegen, wird heute zunehmend in Bandbreiten gedacht, innerhalb derer sich modulare Designelemente immer wieder neu verbinden können. Dazu müssen sie miteinander kompatibel sein, und es muss Regeln geben, nach denen sie sich kombinieren lassen. So wird aus statischem Gestalten systemisches Design, mit dem die immer komplexer werdenden Anwendungsfunktionen und Informationszusammenhänge transparent zu halten sind.

Kundenrezensionen

Absolut Top!, 21. März 2007
Rezensentin/Rezensent: Matthias Eimer (Plattling) - alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)
Für jeden, der professionell im Design-Bereich arbeitet eine interessante Grundlage und Ausgangsbasis, da es mit allgemeiner Wahrnehmungs- und Gestaltugnsgrundsätzen beginnt.

Ganz speziell ist dieses Buch jedoch für Designer geeignet, die im Non-Print-Bereich vor allem Navigationen und Mensch-Maschine Schnittstellen gestalten.

Kurzweilig zu lesen und auch sehr abstrakte Sachverhalte werden so anschaulich wie möglich - jedoch professionell genug - erklärt.

Undogmatischer Appetitanreger, 12. Oktober 2005
Rezensentin/Rezensent: "ak16181" - alle meine Rezensionen ansehen
In diesem Buch entwirft und begründet Khazaeli einen systemischen Ansatz für das Design interaktiver Systeme. Das Buch lässt sich sehr gut nachvollziehen, da es entlang dem kognitiven Prozess von Wahrnehmen, Denken, Handeln aufgebaut ist. Er führt zu seinen Überlegungen viele wissenschaftliche Beispiele, Experimente und Arbeiten an, die einen breiten Horizont eröffnen und zum eigenen Nachforschen anregen. Anhand von (leider nicht immer ganz nachvollziehbaren) Projekten jüngerer Zeit, entworfen von heiß gehandelten deutschen Firmen wie ART+COM und preview design, oder auch Studentenarbeiten, bekommt man einen spannenden Einblick in das Design zukunftsweisender interaktiver Systeme.
Insgesamt ein appetitanregendes Buch, dass allen Verfechtern des systematischen und dennoch undogmatischen Designs gewidmet ist.

Fundierte Fundgrube, 26. Juni 2006
Rezensentin/Rezensent: Wilfried Baum "wilfried_baum" - alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)
Für alle Interaktions- und Informationsdesigner, die nicht nur wissen wollen, wie sie getalten sollen, sondern auch, warum sie gestalten sollen, wie sie gestalten sollen, bietet "Systemisches Design" einen umfassenden Überblick zu psychologischen Hintergründen der Wahrnehmung, des Denkens und des Handelns im Bezug auf die Mensch-Maschine-Interaktion und die daraus folgenden Konsequenzen für das Interface-Design. So erfahren etablierte Gestaltungsregeln, sei es in der Typografie, im Layout, oder der Navigationsarchitektur etc., eine umfassende theoretische Begründung durch empirische Forschungsergebnisse aus der Psychologie, die von Khazaeli ebenso genutzt werden, neuere Interaktionskonzepte am Beispiel zahlreicher Forschungsarbeiten und Praxisbeispiele vorzustellen. Da es sich hierbei überwiegend nicht um Internetprojekte handelt, ist ein unmittelbares Erleben und Ausprobieren leider oft nicht möglich, so dass man sich als Leser mit einer meistens recht knapp gefassten Erläuterung und einigen Screenshots zufrieden geben muss. Der praktische Nutzwert mancher Anwendung lässt sich dadurch in vielen Fällen nur schwer nachvollziehen, da es keine Möglichkeit gibt, das gebotene Material einem Praxistest zu unterziehen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Schließlich ist ein Stück bedrucktes Papier letztlich kein digitales Interface und kann dafür auch kein Ersatz sein. Oder um es mit den Worten des Musikers Jackson Brown zu sagen: "Talking about music is like singing about Football. So let's play the song!" Gerade wenn man bedenkt, dass eines der grundlegenden vom Autor vertretenen Paradigmen einen systemischen Designansatz fordert, der eine Integration von Printmedien und interaktiven Kommunikationsformen ermöglicht, bleibt die Frage offen, ob im Falle des Buches nur aus urheberrechtlichen Gründen auf eine ergänzende Webseite zum Buch mit interaktiven Beispielen verzichtet wurde. (Im Vorwort wird diese Frage jedenfalls nicht beantwortet.)
Trotzdem lesen? - Bei DEM Preis definitiv ja!!!